Kontrolle und Packerei

Den letzten Arbeitsschritt bei der Herstellung eines Ventils bildete die Qualitätskontrolle. An diesem Arbeitsplatz prüfte die Arbeiterin jedes einzelne Ventil.
Fehlstellen wurden farbig markiert und, wenn möglich, nachgearbeitet.

Mit diesem Gerät wurde der Rundlauf des Ventilsitzes geprüft. Die Abweichung durfte 3/100 mm nicht überschreiten.

Danach wurden die Ventile verpackt. Jedes einzelne Ventil wurde zum Schutz vor Rost in Öl getaucht und per Hand in Wachspapier eingewickelt. Kleine Ventile kamen in türkisfarbene Pappkartons, große Ventile in Kisten.

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Hochindustrie

Während der Zeit der Hochindustrie (1871-1914) wurden auch in Lauf a. d. Pegnitz etliche Firmen neu gegründet oder in neue, moderne Fabrikanlagen verlegt.

So auch die Firma Dietz & Pfriem, die Ventile für Verbrennungsmotoren herstellte und heute Bestandteil des Industriemuseums ist.

Produktkatalog der Firma Dietz & Pfriem.