Schusterwerkstatt

Das Schusterhandwerk war eines der zahlenmäßig größten und am weitest verbreiteten Handwerke, es war sowohl auf dem Land als auch in der Stadt zu finden. Da nur geringe Qualifikation und wenig Kapital notwendig waren, um das Handwerk auszuüben, ergriffen oft die Söhne armer Leute diesen Beruf.

Der Arbeitsplatz des letzten Besitzers dieser Schusterwerkstatt befand sich am Küchenfenster seiner kleinen Wohnung, die Nähmaschine stand im Wohnzimmer.
Abends wurde das Werkzeug in eine Kiste geräumt, der Deckel zugemacht und die Kiste als Sitzplatz verwendet.

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Handwerk und Gewerbe

Arbeiten und Leben städtischer Bevölkerung steht im Industriemuseum Lauf im Mittelpunkt.

Deshalb zeigt diese Abteilung vorwiegend Handwerke und Gewerbe, die ausschließlich in Städten zu finden waren.

Diese Werkstätten datieren aus der Zeit von etwa 1900 bis 1960 und existieren fast alle in dieser Form nicht mehr.