Industriegeschichte erleben

Die Lebens- und Arbeitswelt städtischer Arbeiter und Handwerker von 1900 - 1970
steht im Industriemuseum Lauf im Mittelpunkt: Früh- und Hochindustrie, Handwerk, Gewerbe und Wohnen.

Arbeiterwohnverhältnisse zur Zeit der Industrialisierung

Der Pauperismus, die Verarmung der Unterschicht, war im 19. Jahrhundert ein ernstes gesellschaftliches Problem. Der allgemeine Strukturwandel und die Bevölkerungsexplosion führten dazu, dass große Teile der neu entstandenen Arbeiterklasse verelendeten. Entsprechend waren die Wohnverhältnisse. Fünf- bis zehnköpfige Familien lebten auf engstem Raum ohne sanitäre Einrichtungen und fließend Wasser.

 

Erst mit der Errichtung neuer Wohnsiedlungen verbesserte sich die Lage. In größeren Ballungszentren wie dem Raum Nürnberg entstanden eigens für die Arbeiter angelegte Gartenstädte. Für uns heute wirken auch diese verbesserten Wohnverhältnisse beengend, für die Familien damals war der Zugewinn an Wohnraum, Wärme und Hygiene ein kleiner Luxus.

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