Öffnungszeiten

Apr – Dez, Mi – So 11:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass um 16:30 Uhr

Führungen sind ganzjährig auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich

      

Tel. 09123 / 184 4060

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Letzter Einlass um 16:30 Uhr

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Das Industriemuseum Lauf

Das Industriemuseum Lauf, idyllisch an der Pegnitz nahe der Altstadt gelegen, präsentiert auf 4.000 m² in 14 denkmalgeschützten Gebäuden über 120 Jahre Industriegeschichte. Highlights sind ein Eisenhammerwerk, eine Getreidemühle, eine historische Dampfmaschine, eine Wohnung aus der Wirtschaftswunderzeit und eine vollständig erhaltene Fabrikanlage.

Das familienfreundliche Museum bietet vielfältige Veranstaltungen, museumspädagogische Programme und Führungen für alle Altersgruppen. Im Sommer laden der Museumsgarten mit Wasserspielplatz und ein Café-Bereich zum Verweilen ein. An über 20 Mitmachstationen können Besucher technische Zusammenhänge spielerisch entdecken.


Die Winterpause ist vorbei! Das Industriemuseum ist ab 1. April 2026 wieder für alle Besucherinnen und Besucher geöffnet. Das Museumsteam freut sich auf eine spannende Saison mit zwei Sonderausstellungen, zwei Pop-Up-Ausstellungen, zahlreichen Veranstaltungen und Mitmachangeboten. Neu sind die langen Donnerstage am 30.4., 28.5., 25.6., 30.7., 27.8., 24.9. und 29.10., an denen von 11 bis 20 Uhr geöffnet ist.

>>> Hier kann das Veranstaltungsprogramm angesehen und als PDF heruntergeladen werden <<<


7. Mai, 17:00 bis 18:30 Uhr
Eintritt frei!

Der Chemiker Justin Wunder ist in Lauf vor allem durch seine Tätigkeit bei der Firma Zeltner und die Entwicklung von Ultramarin bekannt. Weniger bekannt ist, dass er sich gemeinsam mit seinem Sohn Ludwig intensiv mit der frühen Archäologie der Region beschäftigte.

Um 1900 entwickelte sich die archäologische Forschung rasant weiter. Verbesserte Grabungstechniken ermöglichten neue Erkenntnisse über Bestattungsbräuche der Vorzeit. In dieser Zeit entstand auch eines der ersten Verzeichnisse von Bodendenkmälern im Nürnberger Land, das auf die Arbeit von Justin Wunder zurückgeht.

Der Vortrag von Dr. Bernd Mühldorfer stellt diese frühen Akteure der regionalen Archäologie vor – von Justin Wunder über Konrad Hörmann und Friedrich Vollrath bis zu den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten, die die archäologische Forschung im Nürnberger Land bis heute prägen.


8. Mai, 16:30 bis 21:00 Uhr

Regionale Weine im Museumsgarten

Am Freitag, den 8. Mai lassen sich im lauschigen Museumsgarten bei Abendsonne von 16:30 bis 21:00 Uhr regionale Weine von Der Wein Keller und Käsebretter vom Laufer Biomarkt genießen. Gleichzeitig können die Räume der Ventilfabrik Dietz & Pfriem besichtigt werden. Wein und Kultur – die perfekte Symbiose. Der Eintritt ist ab 16:30 Uhr frei.

Die Stadtführer Lauf bieten ergänzend eine Führung unter dem Motto „Kunst und Genuss“ an. Anmeldung unter 09123 / 184 222 oder www.stadtfuehrer-lauf.de.


Pop Up-Ausstellung vom 9. bis 16. Mai

Die Ausstellung wird am Samstag, 9. Mai, um 11:30 Uhr im Rahmen einer öffentlichen Vernissage eröffnet.

Im atmosphärischen Umfeld des ehemaligen Stahllagers werden Werke der Nürnberger Künstlerin Uschi Faltenbacher präsentiert, die eigens für dieses Projekt entstanden sind. Die Acrylbilder stehen in engem Dialog mit der Musik von Edith Piaf, Astor Piazzolla und Klaus Paier – drei klingende Namen, die für Chanson, Tango und genreübergreifende Klangwelten stehen.

Den musikalischen Höhepunkt bildet ein Konzert am Samstag, 16. Mai, um 19:00 Uhr (Einlass 18:30):

Die Musiker Fred Munker (Akkordeon) und Lukas Kroczek (Violoncello) interpretieren Chansons, Tangos und eigene Kompositionen in neuen, überraschenden Arrangements – mal jazzig, mal mit lateinamerikanischem Flair, mal minimalistisch, dann wieder fast sinfonisch. Musik von Piaf und Piazzolla erklingt dabei in ungewöhnlicher, kammermusikalischer Besetzung, ergänzt durch Werke des Komponisten und Akkordeonisten Klaus Paier.

Zwischen den Musikstücken erläutert Uschi Faltenbacher ihre Bilder und macht die Verbindung zwischen Klang und Farbe sichtbar.

Mit „Kunst im Stahllager“ setzt das Industriemuseum Lauf seine Reihe temporärer Ausstellungen fort und öffnet einen besonderen Raum für Kunstformate, bei denen historischer Ort und zeitgenössische Kunst in einen spannenden Austausch treten.

Eintritt:
Der Besuch der Ausstellung ist im regulären Museumseintritt enthalten.
Der Eintritt zum Konzert am 16. Mai kostet 10€. Nur Abendkasse.


10. Mai, 11:00 bis 17:00 Uhr

2026 steht das Industriemuseum Lauf ganz im Zeichen des Denkmalschutzes und lädt am 10. Mai und 23. August Familien und Interessierte zu zwei Aktionstagen ein.

Im Mittelpunkt stehen die Ausstellungen „Moment mal – Denkmal!“ und „Schau mal – denk mal!“, die auf abwechslungsreiche Weise zeigen, was Denkmäler ausmacht, welche Geschichten sie erzählen und welche Herausforderungen sie mit sich bringen. Statt einer klassischen Führung erwartet die Besucher gemeinsames Erkunden, Ausprobieren und Mitdenken.

Bei den Familienführungen durch die Sonderausstellungen und die historischen Wohnungen des Industriemuseums wird Geschichte unmittelbar erlebbar. Anschließend gestalten die Besucher ein eigenes Hausmodell aus Papier und füllen es mit ihren Ideen. So verbinden sich Wissensvermittlung, Entdecken und Mitmachen zu einem Erlebnis für die ganze Familie.

Die Aktionen starten jeweils um 11:30 und 14:30 Uhr (Dauer: ca. 2 Stunden) und sind im regulären Eintrittspreis inbegriffen.


Deutscher Mühlentag

25. Mai, 11:00 bis 17:00 Uhr

Geschichtsträchtige Wasserräder
Die Entwicklung der Stadt Lauf war über die Wasserkraft immer eng mit dem Fluss Pegnitz verknüpft. Heute befinden sich noch vier der einst über 50 Laufer Mühlräder auf dem Gelände des Industriemuseums. Zum Deutschen Mühlentag setzt sich nun das altehrwürdige Wasserrad der Roggenmühle in Bewegung und erweckt die Mechanik des dreistöckigen Gebäudes zum Leben. Zudem gibt es dieses Jahr ein besonders spannendes Rahmenprogramm und allerhand Kulinarik zu entdecken!

Wissenswertes über Mühlen
Wenn Transmissionen die Kammräder, Becherwerke und Walzenstühle in Bewegung setzen, bekommt man einen Eindruck von der Geschäftigkeit in einer historischen Mühle. In ca. 30-minütigen Führungen (um 11:30, 12:30, 13:30, 14:30 und 15:30 Uhr) gewähren die Museumsmitarbeiter einen Einblick in die Funktionsweise einer Kunstmühle und den Arbeitsalltag eines Müllers.

Erzählmühle mit Andrea Will
Andrea Will (professionelle Erzählerin, bekannt u.a. von den „Märchen im Museum) gibt in der Riedner Mühle um 12:00, 13:00, 15:00 und 16:00 Uhr stimmungsvolle und spannende Mühlengeschichten für Kinder zum Besten.

Würste, Wein und Sonne
Feine Weine im Museumsgarten bietet Wein-Keller Lauf, die gute prämierte Bratwurst grillt die Metzgerei Pristownik, Kaffee und Eis gibt es im Eingangsbereich des Museums.

Unterhaltsame Führungen, Kinderprogramm und regionale Kulinarik – das alles bietet der Mühlentag im Industriemuseum Lauf zum regulären Eintrittspreis, mit dem natürlich auch die Dauerausstellung und die Sonderausstellungen besucht sowie an den Mitmach-Stationen experimentiert werden kann.


29. Mai, 19:00 Uhr

Akustisch – aber immer noch nicht leise!
Seit nunmehr neun Jahren steht Christl & The Session Club für mitreißende, energiegeladene Livemusik – ganz gleich, ob auf großen Open-Air-Bühnen oder in kleinen Locations.

Nach dem großartigen Erfolg kehrt die Band am 29. Mai wieder ins Industriemuseum Lauf zurück! Der besondere „Vintage-Charme“ des Museumsensembles harmoniert perfekt mit dem Sound der authentischen, spielfreudigen Truppe rund um Frontfrau Christl.

Das Publikum erwartet eine schwungvolle Mischung aus bekannten Klassikern, musikalischen Geheimtipps der 50er- und 60er-Jahre sowie eigenen Songs. Ob Rockabilly, Rock ’n’ Roll, Blues, Swing oder Boogie Woogie – hier bleibt garantiert kein Tanzbein still! Die erdig-ehrliche Musik und die ansteckende Bühnenpräsenz der Musiker laden vom ersten Ton an zum Mitgrooven und Mitsingen ein.


Veranstaltungsinfos

Beginn: 19:00 Uhr
Einlass: 18:00 Uhr
Vorverkauf: 15 €
Abendkasse: 17 €

Vorverkauf ab Ende April an der Museumskasse
(geöffnet Mittwoch bis Sonntag, 11–17 Uhr).


Aktuell sind zwei Sonderausstellungen zum Thema Denkmalschutz zu sehen:

„Moment mal – Denkmal!“: Eine Wanderausstellung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege.

Was macht ein Denkmal zu einem Denkmal? Was bedeutet Heimat für uns? Und wie funktioniert Archäologie? Die Ausstellung „Moment mal – Denkmal!“ des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege ist vom 12. April 2026 bis 23. August im Industriemuseum Lauf zu sehen. Sie beleuchtet die Schwerpunkte der Denkmalpflege, ihre Geschichte, ihre Hürden, Chancen und Möglichkeiten und stellt dabei Verbindungen zu aktuellen gesellschaftlichen Trends und Themen her. 

„Schau mal – denk mal!“: Eine Kooperationsausstellung der Heimat- und Geschichtsvereine des Landkreises und des Industriemuseums.

Welche Denkmäler gibt es im Landkreis? Wie ist ihre Geschichte? Und welche Herausforderungen bringt ein Denkmal für seine Besitzer, Nutzer oder die zuständigen Kommunen mit sich? Vom 12. April bis 18. Oktober beleuchtet diese Ausstellung verschiedene Arten von Denkmälern im Landkreis und bietet Besucherinnen und Besucher einen leichten Einstieg in dieses vielschichtige Thema.

Ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Führungen, Exkursionen und vielem mehr begleitet die Sonderausstellung.


Das Repaircafé Lauf zu Gast im Industriemuseum

18. April, 9. Mai, 21. Juni, 11. Juli, 8. August, 12. September, 10. Oktober, 21. November, 13:00 – 16:00 Uhr.

Das Repaircafe ist ein Reparatur-Treff bei dem Menschen zusammen kommen, um der Wegwerfmentalität etwas entgegen zu setzen indem sie sich um defekte Sachen kümmern. Ehrenamtliche Reparatur-Experten helfen den Besuchern, so viel wie möglich selbst an den mitgebrachten Gegenständen wieder in Ordnung zu bringen.

Das Repaircafe ist kein Verein, aber der Gemeinnützigkeit verpflichtet. Die Reparatur ist kostenfrei, der Eintrittspreis für das Industriemuseum verbleibt im Museum, welches Räumlichkeiten und Infrastruktur stellt. Weitere Ausgaben können für den „Reparaturkunden“ durch den Zukauf nötiger Ersatzteile entstehen. Mit dem Museumsticket kann natürlich auch ganz normal die Dauer- und Sonderausstellung des Industriemuseums besucht werden.

Es werden repariert:

  • Tragbare Haushalts- und Küchengeräte
  • Werkzeuge und Heimwerkergeräte, Gartengeräte
  • Kinderspielzeug
  • Schuhe (nach Rücksprache mit einem unserer Experten)
  • Kleinmöbel (tragbar)
  • Bürogeräte (nach Rücksprache mit einem unserer Experten)
  • Fahrräder (Pedilacs und E-Bikes nur bedingt – keine Reparaturen des elektrischen. Antriebs)
  •  Smartphones, Tablets, Laptops, PCs (nur Soft- und Firmwareprobleme)

Es werden nicht repariert:

  • Geräte die nicht tragbar sind (z.B. Waschmaschinen)
  • Geräte in Garantie oder Gewährleistung
  • Geräte die sich nicht zerstörungsfrei öffnen lassen
  • Hardwareprobleme an Smartphones, Tablets, Laptops, PCs
  • Ausgebaute Teile wie Steuerungen von Heizung, Wasch- oder Spülmaschine
  • Waffen jeglicher Art
  • Antriebsdefekte an Pedilacs und E-Bikes
  • Änderungsschneiderei an Bekleidung

Anmeldung bitte unter 09123 / 184 4084 oder per Email an repaircafe@lauf.de.

Weitere Infos: www.repaircafe-lauf.de


360°-Rundgang mit kniffligen Quizfragen

Stürzen Sie sich in unser neues und deutschlandweit einzigartiges 360°-Quiz! Das komplette Museumsgelände wurde digitalisiert, ist interaktiv erkundbar und verbunden mit kniffligen Quizfragen. Eine echte Innovation im Bereich des digitalen Museumsbesuchs. Einfach auf den Link klicken, erkunden und losrätseln: >>> hier geht’s zum Quiz <<<

Erstellt von Önder Bingöl (https://rundumblick360.com)

Lust auf mehr bekommen? Das ganze live-Feeling, Antworten auf weitere Fragen und nagelneue Mitmachstationen gibt es vor Ort im Industriemuseum. Kommen Sie vorbei!

www.kulturstaatsministerium.de | www.neustartkultur.de | www.kulturgemeinschaften.de |
www.kulturstiftung.de | www.nuernberger-land.de


Multimedia Guide Actionbound

Mit dem Actionbound Multimediaguide und drei spannenden Programmen das Gelände mit Smartphone oder Tablet erkunden! Einfach über einen der QR-Codes die kostenlose App herunterladen, auf ins Industriemuseum und loslegen:


LEADER-Projekt LE 21859
Mitmachen im Industriemuseum
Industriewelten begreifbar machen

Grün bedeutet mitmachen!
Endlich ist es soweit! Nach beinahe drei Jahren Planungs- und Vorbereitungszeit nähert sich das EU-geförderte Projekt „Mitmachen im Industriemuseum“ seiner Fertigstellung. Ab dem 11. September öffnen weitere Mitmachbereiche und ergänzen die bereits bestehenden. Die Farbe grün spielt hierbei eine entscheidende Rolle. In allen Bereichen, die farblich hervorgehoben sind, kann nach Herzenslust experimentiert, ausprobiert oder gespielt werden.

Was steckt hinter der Technik?
Die Dauerausstellung des Industriemuseums ist vollgepackt mit historischer Technik. Die nun neu integrierten Hands On-Stationen sollen eine Brücke zwischen Besucher und Exponat bauen sowie die Mechaniken und Arbeitsprinzipien durch Experiment und Spiel erfahrbar machen.
Viele der drängendsten aktuellen Fragen, wie die der Energiegewinnung oder der Mobilität, bewegen die Menschen nämlich schon seit Urzeiten.
Ob ein Dampfmaschinenmodell in Betrieb gesetzt wird oder Züge durch Muskelkraft bewegt werden, ob mit verschieden Antriebstechniken virtuell von Lauf zum Kooperationspartner Kulturschloss Theuern gefahren oder mit Magnetismus experimentiert wird, das Motto ist: Spaß und Lernen für die ganze Familie!

Hochwertiges Equipment dank Fördergelder
Die von der in Lauf ansässigen Merkl Modellbau GmbH hergestellten Mitmach-Stationen wären ohne Fördergelder nicht realisierbar gewesen. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums geben den Löwenanteil. Außerdem beteiligen sich an diesem großen Projekt noch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, der Landkreis Nürnberger Land, der Bezirk Mittelfranken, die Sparkasse Nürnberg und selbstverständlich die Stadt Lauf als Träger des Industriemuseums.


Das Industriemuseum als prominenter Drehort

Am 29.12.2021 lief im Bayerischen Fernsehen der Dreiteiler 1806 – Die Nürnberg-Saga. Ein Großteil der Szenen im dritten Teil „Aus der Asche“ wurden im Industriemuseum Lauf – und unter schauspielerischer Mitwirkung der beiden Museumshandwerker – gedreht. Wir sind sehr stolz, dass unser Haus als Kulisse für eine so große und wichtige Produktion ausgewählt wurde. Auf diesem Wege auch noch einmal besonderen Dank an die Mitarbeiter des Bayerischen Fernsehens – Studio Franken und der Loopfilm GmbH für die gute und interessante Zusammenarbeit. Leider ist der Dreiteiler nicht mehr in den Mediatheken des BR abrufbar.

(c) Bayerischer Rundfunk

Städtebild Lauf an der Pegnitz

Aus den Archiven des Bayerischen Rundfunks ein Beitrag von 1963 über unser wunderschönes Lauf an der Pegnitz. Vielen Dank an BR-Mitarbeiter Tom Viewegh für den Hinweis.

(c) Bayerischer Rundfunk

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