Öffnungszeiten

Mi – So 11:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass um 16:30 Uhr

Führungen sind ganzjährig auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich

         

Tel. 09123/99 03-0

Öffnungszeiten

Mi – So 11:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass um 16:30 Uhr

Führungen sind ganzjährig auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich

         

Tel. 09123/99 03-0

Wasserkraft treibt eine Mühle an

Vor der Erfindung der Dampfmaschine und der Nutzung des elektrischen Stroms waren die einzigen Kraftquellen Wind, Wasser sowie die Muskelkraft von Mensch und Tier.
Das weit verzweigten Flüsse und Bachläufe im heutigen Franken und der Oberpfalz boten sich besonders für die Nutzung der Wasserkraft an. Allein in Lauf drehten sich bei Zeiten über 50 Wasserräder.

Auf dem Museumgelände befinden sich noch vier davon – zwei können zu Vorführzwecken in Betrieb genommen werden.

Das ist eine Kunstmühle

Kunstmühlen waren die High Tech-Konstruktionen ihrer Zeit. „Kunst“ bezeichnete in diesem Fall die Konstruktions- und Ingenieurskunst, die zum Bau und Betrieb einer solchen Mühle notwendig waren. Viele technische Neuerungen wie das Becherwerk und sog. Walzenstühle zum Mahlen des Korns erleichterten die Arbeit des Müllers ungemein.

Danke!

Förderpreis Vermittlung PLUS 2019

Das Industriemuseum erhält den Förderpreis vom Landesverband Museumspädagogik Bayern e.V. Die 2000€ Pämie werden zur Erweiterung des – für seine besondere Qualität prämierten – Programms „Voll viel Kraft! Zahnrad, Flaschenzug und Co.“ verwendet. Das Museums-Team bedankt sich für diese Wertschätzung und arbeitet weiterhin am Ausbau des museumspädagogischen Angebots.

Sponsoren der Jubiläumsausstellung 2017

Förderer, Sponsoren und Kooperationspartner

Träger des Industriemuseums ist die Stadt Lauf a. d. Pegnitz.

Förderer:

  • Bayerische Sparkassenstiftung
  • Bezirk Mittelfranken
  • Förderverein Industriemuseum Lauf e.V.
  • Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg für den Landkreis Nürnberger Land
  • Landesstelle für die nichtstaatliche Museen in Bayern
  • Landesverband Museumspädagogik Bayern e.V.
  • Landkreis Nürnberger Land

Förderer (Aufbau und Erweiterung des Museums):

  • Altstadtfreunde Lauf e.V.
  • Bayerische Landesstiftung
  • Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege – Enschädigungsfonds
  • Bezirk Mittelfranken
  • Freistaat Bayern
  • Kulturfonds Bayern
  • Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
  • Landkreis Nürnberger Land
  • Regierung von Mittelfranken – Städtebauförderung

Sponsoren:

  • Sparkasse Nürnberg
  • Metzgerei Pristownik
  • Städtische Werke Lauf GmbH

Kooperationspartner:

  • Dehnberger Hof Theater
  • Evangelisches Forum Nürnberger Land
  • Kreisjugendring Nürnberger Land
  • Stadtbücherei Lauf

Großer Dank geht auch an alle ehrenamtlichen Helfer und an die zahlreichen Sachspender!

So funktioniert eine Mühle mit Steinmahlgang

Wasserkraftbetriebene Mühlen mit zwei Mahlsteinen sind seit der römischen Antike bekannt. Ab dem 18. Jahrhundert wurde diese Technik durch die moderneren und effektiveren Kunstmühlen abgelöst. Eine Animation zu einer Kunstmühle findest Du ebenfalls in diesem Stockwerk.

Ihr Event bei uns

Sie suchen nach einem passenden Ambiente für Ihr Meeting? Sie finden die Verbindung zwischen Alt und Neu spannend und können sich einen kreativen Prozess hier im Museum gut vorstellen? Sie möchten sich mit Ihrem Team neu finden und den Zusammenhalt stärken?

Wir sagen „Herzlich Willkommen“ und freuen uns auf Ihre Anfrage – ob telefonisch oder per E-Mail. Wir beraten Sie gerne und finden gemeinsam Wege für eine gelungene Veranstaltung.

Tel.: 09123-9903-10
E-Mai: info@industriemuseum-lauf.de

Ihre Trauung im Industriemuseum

Trau Dich!

Das einmalige Ambiente der Riedner Mühle bietet Ihnen die Möglichkeit für eine besondere standesamtliche Trauung. In Omas Bauernküche geben Sie sich als Paar am Küchentisch das Jawort und beschließen hier den Bund fürs Leben.

Und im Anschluss lassen Sie sich im Rahmen eines gemütlichen Sektempfangs hochleben.

Während Sie für Ihre Fotos die Dampfmaschine besuchen oder ein anderes besonders schönes Motiv entdecken, begeben sich Ihre Gäste auf eine kleine, geführte Erkundungstour durch unser Haus. Für Buchungen und weitere Informationen melden Sie sich bei uns telefonisch oder per E-Mail. Die aktuellen Infos und Preise finden Sie hier:

Merkblatt für Trauungen

Besucherinfo

INDUSTRIEMUSEUM LAUF DERZEIT GESCHLOSSEN

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus‘ ist das Industriemuseum Lauf ab Montag, den 2. November für den Publikumsverkehr geschlossen.
Veranstaltungen, Führungen und Kindergeburtstage können leider nicht statt finden. Änderungen werden so schnell wie möglich bekannt gegeben.

Das Museumsteam ist aber weiterhin während der Dienstzeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar. Bitte beachten Sie unser digitales Angebot und bleiben Sie gesund!

Link zu den Corona-Infos der Stadt Lauf


Kontakt:

Industriemuseum Lauf
Sichartstraße 5-25
91207 Lauf a. d. Pegnitz
Tel.: 09123-9903-0
Fax: 09123-9903-13
Mail: info@industriemuseum-lauf.de

Barrierefreiheit:

Die Museumsgebäude stehen unter Denkmalschutz und sind nicht komplett barrierefrei. Mit dem Rollstuhl zugänglich sind Räume der Ventilkegelfabrik Dietz & Pfriem (Gesenkschmiede, Dreherei), die Dampfmaschine sowie die Sonderausstellungsräume. Vor dem Museum befindet sich ein Behindertenparkplatz, im Haus sind zwei barrierefreie Toiletten und ein Aufzug vorhanden.

Öffnungszeiten:

April – Dezember
Mittwoch – Sonntag
11:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass um 16:30 Uhr

Hunde sind im Museum nicht erlaubt.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 5,00 €
Kinder: 2,50 €
Ermäßigte: 4,00 €
Familienkarten: 6,00 € / 10,00 €

Informationen zu Führungen

Ab 10 € Zahlung mit EC-Karte möglich.


Anfahrt und Parken

Anfahrt mit der Bahn:

Regionalbahn (Bahnhof Lauf rechts der Pegnitz, ca. 5 Minuten Fußweg)

S-Bahn (Bahnhof Lauf links der Pegnitz, ca. 10 Minuten Fußweg)

Anfahrt mit dem Auto:

Parkplatz an der Nürnberger Straße (ca. 2 Minuten Fußweg)

Infos für Reisebusse:

Busse können bis vor den Museumseingang vorfahren. Geparkt werden kann auf der Heldenwiese (Wiesenstraße 8, ca. 5 min Fahrtzeit).

Parken in Lauf


Bildergalerie


Rundgang

Frühindustrie und E-Werk

„Es klappert die Mühle…“ Auch heute vermittelt das Rattern und Rumpeln in der Roggenmühle einen Eindruck von der harten Arbeit des Müllers.
Mindestens seit dem 16. Jahrhundert besteht das Mühlengebäude in dem heute sowohl ein Steinmahlgang wie auch eine komplette Kunstmühle mit Walzenstühlen besichtigt werden kann. Die mit Wasserkraft betriebene Mühle kann zu Vorführungen in Betrieb gesetzt werden und läuft alljährlich am Pfingstmontag zum Deutschen Mühlentag.

Das Hammerwerk Engelhardt gehört zu den letzten in Bayern erhaltenen Hammerwerken. Seine originale Ausstattung stammt aus der Zeit zwischen 1895 und etwa 1955. Bis zur Stilllegung 1973 wurde hier ausschließlich mit Wasserkraft geschmiedet. Das Gebäude wurde 1987 unter Denkmalschutz gestellt, restauriert und bildete die Keimzelle des Laufer Industriemuseums. Während der Saison finden regelmäßige Schmiedevorführungen statt.

Auf private oder kommunale Initiative entstanden ab 1885 die ersten Elektrizitätswerke Deutschlands. In Lauf, wo durch die Lage an der Pegnitz günstige Wasserkraft zur Verfügung stand, konnte frühzeitig eine Stromversorgung aufgebaut werden. So erwarb die Stadt Lauf 1899 zwei Betriebsgebäude an der Pegnitz und richtete dort ihr erstes E-Werk ein.

Hochindustrie

Beim Durchschreiten der Gebäude und Räume der ehemaligen Ventilkegelfabrik Dietz & Pfriem taucht der Besucher in eine vergangene Arbeitswelt ein. Es breitet sich vor ihm eine im Originalzustand erhaltene Anlage aus: vom Rohstofflager über die Fertigungsräume (Gesenkschmiede und Dreherei) bis hin zu Packerei, Produktlager, Wasch- und Speiseraum. Erst 1991 wurde die Firma nach 80 Jahren Betrieb stillgelegt.

Die ausgestellte Tandem-Dampfmaschine arbeitete von 1903 bis 1985 in der Laufer Holzwarenfabrik Christof Döring. Sie trieb dort ein Sägegatter an, außerdem die Maschinen in Dreherei, Fräserei und Schreinerei. Über zwei Generatoren erzeugte sie elektrischen Strom und beheizte mit dem Abdampf die Gebäude.
Nach Umzug der Firma und Abriss der alten Gebäude wurde die Maschine 1989 ins Museum umgesetzt und restauriert.

Die Museumsdampfmaschine ist seit dem 13.7.2018 einer von 100 ausgezeichneten und prämierten Heimatschätzen in Bayern.

Technische Daten:

  • Typ: Heißdampf-Tandemmaschine mit Zweifachexpansion
  • Baujahr: 1902
  • Hersteller: Fa. Rockstroh / Marktredwitz
  • Gesamtlänge: 7,5 m
  • Gesamtgewicht: 23,2 t
  • Schwungrad Durchmesser: 3 m
  • Maximale Leistung: 370 kW (500 PS)

Handwerk und Gewerbe

Welcher Jugendliche weiß noch, wie eine Schusterwerkstatt ausgesehen hat, was der Flaschner herstellte oder dass bis vor wenigen Jahrzehnten in Friseurgeschäften strikte Geschlechtertrennung herrschte? Vergangenes und vergessenes Gewerbe wird im Industriemuseum in originalgetreuen Inszenierungen gezeigt.

Heute nur noch seltenes Mode-Accessoire oder Sonnenschutz im Urlaub: der Hut. Noch in den 1960er Jahren trug beinahe jeder Bundesbürgerin und jeder Bundesbürger Kopfbedeckung. Zu bestimmten Anlässen finden in der Hut- und Schirmmacherei Vorführungen statt.

Wohnen

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Wohnzimmer_50er_Industriemuseum_Lauf-1.jpg

Nierentisch und Musikschrank – Statussymbole aus der Zeit des Wirtschaftswunders. In den 1950er Jahren begann nach dem Krieg für die Deutschen wieder ein Leben im Luxus. Eine komplett eingerichtete Wohnung lässt diese Epoche lebendig werden.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 076-CD-digi-077-Privat-1024x681.jpg

Modernität, Eleganz und Humor waren angesagt und sollten sich auch in der Wohnungseinrichtung ausdrücken. Kühlschränke und neue elektrische Geräte hielten Einzug in die Küche. Im Wohnzimmer waren moderne Geräte wie das Radio, der Plattenspieler oder der Fernseher Ausdruck des neu gewonnenen Luxus.
Ab März 2015 ergänzt hier ein neu eröffneter Bereich des Museums die bereits bestehende Dauerausstellung mit ca. 400 Exponaten.

Die große Eierei

12. April, 11-17 Uhr

Ich versuche hier einfach, nicht einzuschlafen. Ich sehe nur dieses große Rauschen. Es bedeutet mir nichts. Im Abteil wird sehr dünner Kaffee serviert. Suche besser den Speisewagen auf. Tu so, als wüsstest du nichts. Alles klingt merkwürdig, wenn man es nur oft genug hintereinander sagt. Schwer zu verstehen. Das ist der Beginn. Wollen wir das aufschreiben? Die Stachelbeere ist in fast ganz Europa verbreitet.

Ich versuche hier einfach, nicht einzuschlafen. Ich sehe nur dieses große Rauschen. Es bedeutet mir nichts. Im Abteil wird sehr dünner Kaffee serviert. Suche besser den Speisewagen auf. Tu so, als wüsstest du nichts.

Alles klingt merkwürdig, wenn man es nur oft genug hintereinander sagt. Schwer zu verstehen. Das ist der Beginn. Wollen wir das aufschreiben? Die Stachelbeere ist in fast ganz Europa verbreitet.

Alles klingt merkwürdig, wenn man es nur oft genug hintereinander sagt. Schwer zu verstehen. Das ist der Beginn. Wollen wir das aufschreiben? Die Stachelbeere ist in fast ganz Europa verbreitet.

(c) Stephanie Schweikert
(c) Museum

top