Öffnungszeiten

Apr – Dez, Mi – So 11:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass um 16:30 Uhr

Führungen sind ganzjährig auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich

      

Tel. 09123 / 184 4060

Öffnungszeiten

Apr – Dez, Mi – So 11:00 – 17:00 Uhr
Letzter Einlass um 16:30 Uhr

Führungen sind ganzjährig auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich

down

So funktioniert der Generator

Der hier verbaute Generator wurde 1949 modernisiert und war unverändert bis 1976 in Betrieb. Das Wasserrad treibt über zwei Zahnräder (Zahnräder in der Animation zur Vereinfachung nicht zu sehen) den so genannten Asynchrongenerator mit Kurzschlussläufer an, eine in Kleinkraftwerken übliche Art von Generatoren. Mit der Kraft eines Wasserrades konnten damals etwa 20 Haushalte mit Strom versorgt werden.

Zur Notabschaltung wurde 1926 eine Schnellschlussanlage verbaut, die in Sekundenschnelle einen Notschütz fallen lässt und somit die Wasserzufuhr abschneidet.

Museumsdampfmaschine in Betrieb

Die 1902 produzierte Tandem-Dampfmaschine der Firma Rockstroh aus Marktredwitz arbeitete über 80 Jahre lang der Laufer Holzwarenfabrik Christof Döring. Sie trieb dort ein Sägegatter an, außerdem die Maschinen in Dreherei, Fräserei und Schreinerei. Über zwei Generatoren erzeugte sie elektrischen Strom und beheizte mit dem Abdampf die Gebäude.
Nach Umzug der Firma und Abriss der alten Gebäude wurde die Maschine 1989 ins Museum umgesetzt und restauriert.

Sie wird bei Führungen in Betrieb genommen werden und läuft an den Sonntagen anlässlich der jährlichen Laufer Dampfmodelltage im November.

Friseursalon Störzer

Historische Aufnahmen und Interview von Dr. Christiane Müller mit Herrn Feder, letzter Inhaber des Friseurgeschäfts.

Ans Licht: Architekturpläne

Zerstörung und Wiederaufbau

Die Johannisstraße in Lauf nach dem Luftangriff im März 1944. Der Wiederaufbau fand unter Mitwirkung des Architekturbüros Windisch statt.

Quelle: Stadtarchiv Lauf, L 7/5

Die Johannisstraße heute.

Quelle: Industriemuseum Lauf, 2021.

Wasser treibt ein Mühlrad an

Vor der Erfindung der Dampfmaschine und der Nutzung des elektrischen Stroms waren die einzigen Kraftquellen Wind, Wasser sowie die Muskelkraft von Mensch und Tier.
Die weit verzweigten Flüsse und Bachläufe in Franken boten sich besonders für die Nutzung der Wasserkraft an. Allein in Lauf drehten sich bei Zeiten über 50 Wasserräder.

Auf dem Museumgelände befinden sich noch vier davon – zwei können zu Vorführzwecken in Betrieb genommen werden.

So funktioniert eine Kunstmühle

Kunstmühlen waren die High Tech-Konstruktionen ihrer Zeit. „Kunst“ bezeichnete in diesem Fall die Konstruktions- bzw. Ingenieurskunst, die zum Bau und Betrieb einer solchen Mühle notwendig war. Viele technische Neuerungen wie das Becherwerk und sog. Walzenstühle zum Mahlen des Korns erleichterten die Arbeit des Müllers ungemein.

top